Feuerwehr und Polizei gemeinsam als Retter in der Not
Es gibt Situationen im Leben, da kann einem nicht mal mehr der beste Freund oder die beste Freundin helfen. In solchen Fällen sind aber Feuerwehr und Polizei stets zur Stelle. So geschehen am Dienstagabend in Wismar.
Um 19:05 Uhr rief ein 23-jähriger Mann auf der Polizeiwache in Wismar an und teilte mit, dass er gemeinsam mit einer 25-jährigen Frau und einem Hund im Bereich des Lenensruher Weges in Wismar unterwegs ist und sie nun die Orientierung verloren haben. “Die Gegend ist durch morastige Bereiche gerade in der Dunkelheit sehr gefährlich.”, so ein Einsatzbeamter. Über das weitergeführte Gespräch konnte die Örtlichkeit immer mehr eingegrenzt werden. Der Dienstgruppenleiter postierte an Orientierungspunkten Einsatzwagen und ließ das Blaulicht einschalten. Nach Angaben des Mannes konnten sie diese zwar sehen doch es war ihnen nicht möglich diese zu erreichen, da sie sonst im Schlamm versinken. Zur weiteren Unterstützung und um den Suchbereich besser ausleuchten zu können wurde die Wismarer Feuerwehr mit Technik um Unterstützung gebeten. Gegen 19:50 Uhr traf die Feuerwehr am Einsatzort ein. Eine Absuche mit technischen Mitteln wie Wärmebildkamera und Lichtmasten gestaltete durch die Beschaffenheit des Geländes sehr schwierig und wesentlich erschwert. Die Kameraden der Feuerwehr und die Polizeibeamten konnten die Rufe der Beiden hören und begaben sich um 20:40 Uhr nun fußläufig trotz der eigenen Gefahren zur Suche. Die Temperaturen waren mittlerweile unter dem Gefrierpunkt. In weiteren Telefongesprächen mit dem Mann stellte sich heraus, dass beiden nun sehr kalt war und die Gefahr einer Unterkühlung bestand. Als der Dienstgruppenleiter um 21:15 Uhr den Polizeihubschrauber gerade angefordert hatte, meldeten die Einsatzkräfte, dass sie die beiden Personen gefunden haben. Zur ärztlichen Versorgung und Untersuchung wurde ein Rettungswagen angefordert. Gegen 21:30 Uhr konnten die beiden Gesuchten an einen Rettungswagen übergeben werden. Um 22:20 Uhr wurden sie nach einer ambulanten Versorgung entlassen und von den Polizeibeamten nach Hause gefahren. Feuerwehr und Polizei – gut das es sie gibt.


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